Am 10. Januar erreichten unsere Gäste den Flughafen George. Dort wurden sie in Empfang genommen und dann ging es für die Neuankömmlinge in kleinen Gruppen zum berühmten Fancourt Resort. Das Come Together fand im Resort-Restaurant La Cantina zum ersten Kennenlernen statt. Hier durfte ich unsere Gäste nun offiziell begrüßen und gab ihnen wichtige Informationen zur Reise.

Fancourt

Am nächsten Tag spielten wir die erste Golfrunde im Pinnacle Point Golfclub. Carts sind auf diesem Platz obligatorisch und auch absolut erforderlich.

Spektakulärer Platz – Pinnacle Point

Am 1. Tee konnte ich dann ein Päckchen Golfbälle als Willkommensgeschenk unseren Gästen überreichen. Der Platz ist spektakulär: steiles Auf und Ab an den Klippen der Küste entlang. Es war perfektes Golfwetter mit glücklicherweise nur moderatem Wind.

Nach der Runde

Lucia fühlte sich leider gar nicht wohl und musste die Golfrunde aussetzen, aber wir waren alle froh, dass sie abends am gemeinsamen Welcome Dinner im Resort-Restaurant Henry Whites wieder teilnehmen konnte.

Welcome Dinner im Henry Whites

Von golffriends wurde zu den Willkommensdrinks an der Bar eingeladen und anschließend konnten wir ein ausgezeichnetes 3-Gänge Menü genießen. Unsere Gäste waren begeistert, nicht nur vom Essen, sondern vom gesamten ersten Golftag in Südafrika.

Am Tag darauf spielten wir den Resort-Platz The Links. Es war zum ersten Mal Caddie Pflicht. Caddies waren für ein paar von uns ein ganz neues Erlebnis, aber alle genossen diesen speziellen Service. Obwohl der Platz nicht am Meer liegt hat er tatsächlich den Charakter eines Links Platzes – dicht bewachsene Dünen, wellige Fairways, ca. 80 Topfbunker und das Halfway-Haus nach 9 Loch ist weit entfernt vom Clubhaus.

Gleich geht es los auf die Runde

Leider zogen bereits nach wenigen Bahnen Wolken auf und es regnete auf unserer Runde mehrfach.
Für den Abend hatte ich in einem meiner Lieblingsrestaurants in George – The Old Town House – gebucht.
Es ist ein Familienbetrieb mit exzellenter lokaler Küche, zu überraschend günstigen Preisen. Alle waren vom Ambiente und von dem südafrikanischen, gutbürgerlichen Essen begeistert.

Für Freitag waren Startzeiten auf einem weiteren Resort-Platz, dem Montagu, gebucht. Der Platz liegt in derselben Anlage wie der The Links, ist aber völlig anders im Design und in der Optik. Es ist ein Parkland Course mit vielen Bäumen, abwechslungsreichen Spielbahnen und es kommt immer wieder Wasser ins Spiel. Leider gab es, entgegen der Wettervorhersage, immer wieder Nieselschauer und es war für afrikanische Verhältnisse zu kühl.

What a swing – auch Caddies haben einstellige Handicaps

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, aber am Abend genossen wir alle gemeinsam wieder die Speisen im Restaurant La Cantina.
11 Gäste konnten am Tag der Abreise von Fanourt noch eine optionale Runde auf dem Outeniqua Platz spielen. Es waren beste Wetterbedingungen, da es nicht zu heiß war und es vor allem keinen Regen gab. Rechtzeitig fuhren wir dann los zum Gondwana Game Reserve. Um 16:30 Uhr erwartete uns dort bereits der 1. Game Drive.

Auf zum ersten Game Drive

Auf der 3-stündigen Tour haben wir dann tatsächlich vier von den Big Five gesehen. In unserer Sammlung fehlte nur noch der Leopard, der bekanntlich selten und sehr schwierig zu finden ist, da er wegen seiner perfekten Tarnung kaum zu erkennen ist. Ein weiteres Highlight auf dieser Tour war sicherlich die Elefantenherde, die auf dem Rückweg zur Lodge plötzlich neben uns aus dem Gebüsch auftauchte und unsere Fahrzeuge beim Vorbeigehen streifte.

Belohnung 1

Belohnung 2

Das gemeinsame Abendessen hatten wir an einer schönen, großen Tafel im Resort. Nach diesem erlebnisreichen Tag und dem gemeinsamen Essen wurden unsere Gäste in drei verschiedene Villen auf dem ca. 11.000 Ha großen Gelände untergebracht.

Weite – im Gondwana Game Reserve

Unser zweiter Game Drive begann bereits sehr früh am nächsten Morgen. In der Morgensonne konnten wir aber die traumhafte Landschaft so richtig genießen. Neben Gnus, Kudus und anderen Tieren sahen wir auch eine Gruppe von Giraffen.

Wir mussten uns warm anziehen

Wer seid ihr denn?

Nach diesem tollen Naturerlebnis und dem anschließenden leckeren Frühstück im Reservat ging unsere Reise weiter nach Hermanus. Ashley, unser neuer Fahrer, der uns von nun an bis zum Ende der Reise sicher von einem Ort zum andern bringen sollte, hat uns abgeholt. Es ging, mit einem Stopp in dem kleinen Örtchen Swellendam für das Mittagessen im bewährten Restaurant La Belle Alliance, in das Harbour House Hotel in Hermanus.

Nach dem Check-in im Hotel erreichten wir in zwei Minuten Fußmarsch das Restaurant Lemon Butta, das uns wieder mit diversen „Früchten“ aus dem Meer verwöhnte.
Für den Montag war Golf im Hermanus Golfclub angesagt. Unsere Gäste hatten eine super schöne Runde, diesmal bei bestem Golfwetter, auf einem relative flachen, aber wie bisher immer sehr gepflegten Platz.

Hermanus GC

Abendessen war gebucht im Restaurant Fishermans Cottage, ebenfalls zwei Minuten vom Hotel entfernt. Es ist ein uriges, kleines Fischrestaurant, das aber immer voll ist. Kein Wunder bei den ausgezeichneten Fischspezialitäten.

Am Dienstag hatten wir genügend Zeit für das Frühstück und fuhren danach zum Arabella Golf Resort. Diesmal erwartete uns ein ganz anderer, recht hügeliger Platz. Es war richtig schön warm, aber ein heftiger Wind blies und unter diesen Gegebenheiten waren alle froh mit dem Cart auf der Runde unterwegs zu sein.

Arabella

Vom Golfen zurück versammelte sich ein Zehnergrüppchen im Burgundy, direkt gegenüber dem Hotel, zum Abendessen. Als das Lokal um 22:30 Uhr schlagartig leer war, ging der ‚Harte Kern‘ eben in ein anderes Lokal und feierte zusammen mit Jens in dessen Geburtstag hinein.

Tags darauf starteten wir zur Wineland Tour mit meinem Namensvetter, dem deutschsprachigen Guide Thomas. Vorher konnten wir allerdings bei traumhaftem Sonnenschein und milden Temperaturen im Garten des Hotels frühstücken. Unser Weg nach Kapstadt führte uns zuerst zu einem Wine Tasting in das zurzeit sehr angesagte Weingut Delaire Graff. Danach ging es in das hübsche Städtchen Stellenbosch zum Stadtbummel und anschließend zum zweiten Wine Tasting auf das Weingut von Ernie Els.

golffriends on tour

Das Cape Royale Hotel in Kapstadt erreichten wir am späten Nachmittag und es bildeten sich dann kleine Gruppen, die einen entspannten Abend in Kapstadt verbrachten.
Am Donnerstag war der De Zalze Golfclub bei Stellenbosch angesagt. Bei strahlendem Sonnenschein pfiff der Wind kräftig und beeinflusste unser Spiel auf dem nicht leichten Platz doch das eine oder andere Mal recht heftig.

De Zalze

Auch auf De Zalze durfte das obligatorische 19. Loch nicht fehlen

Das Sevruga Restaurant an der V&A Waterfront in Kapstadt hatten wir für den heutigen Abend ausgewählt und wieder einmal genossen wir die ausgezeichnete südafrikanische Küche.
Sehr früh aufstehen, für manche um 7:30 Uhr zu früh, hieß es am nächsten Tag, um Kapstadt mit unserem lokalen Reiseführer Thomas zu erkunden. Die Sonne lachte vom Himmel und so wurde beschlossen gleich als erstes das Wahrzeichen von Kapstadt, den Tafelberg, in Angriff zu nehmen.

Blick vom Tafelberg

Dort oben blies ein kräftiger Wind und es war doch um einige Grade kälter als Down-Town, aber wir wurden mit einem traumhaften Blick auf die Stadt und die Bucht entschädigt.

golffriends on top

Die Tour führte uns weiter zum Company Garden, einem Park im Zentrum und die grüne Lunge Kapstadts, gefolgt vom Stadtteil Bo-Kaap mit seinen vielen bunten Häusern. Rechtzeitig zum traditionellen Kanonenschuss um 12 Uhr waren wir auf dem Singal Hill und der Besuch des Castle of Good Hope bildete einen schönen Abschluss. Die Hoffnungen, die wir in diesen Tag in Kapstadt gesetzt hatten waren auf jeden Fall in Erfüllung gegangen.

Zum Abendessen mischten wir uns dann unter die Schönen und Reichen in dem von Markus empfohlenen In-Lokal Paranga in Camps Bay. Auch hier war das Essen hervorragend.
Obgleich die Golfrunde am Samstag im Atlantic Beach Golf Club optional war, hatten sich alle Gäste angemeldet. Es herrschten immer wieder stürmische Böen, die das Spiel gegen den Wind sehr anstrengend machten. Strahlender Sonnenschein mit warmen Temperaturen und immer wieder der Blick über die Bucht zum Tafelberg machten aber doch einiges wett.

Immer wieder der Blick auf den Tafelberg – Atlantic Beach GC

Nach den individuellen Abendessen trafen sich auch an diesem Abend einige von uns zum Absacker in einem der kleinen Restaurants des Hotels.
Sonntag gab es noch einmal eine Herausforderung für unsere Langschläfer, denn der Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung über den Chapmans Peak Drive und den Pinguinen an der Boulder Beach startet bereist um 7 Uhr morgens. Nur durch den frühen Start hatten wir aber die Möglichkeit auf dem Rückweg noch die 18 Loch des Clovelly Golfclub zu spielen.

Clovelly

Und wie immer geht alles Schöne einmal zu Ende. Unsere letzte Golfrunde dieser Reise führte zum Pearl Valley Golfclub, ein Jack Nicklaus Design-Course. Heute waren es die Temperaturen die man in Südafrika erwartet. Es war richtig heiß und wir waren froh nicht laufen zu müssen. Der Fahrtwind im Cart sorgte hin und wieder für eine wohltuende Abkühlung.

Schon der Eingang ist imposant

Unser letztes gemeinsames Abendessen gab es im HQ Restaurant, einem angesagten Steakhouse im Zentrum. Beim Farewell Dinner überraschte golffriends unsere Gäste mit einem Sektempfang und zum Essen wurden noch ein paar Flaschen Wein spendiert. Alleine die 4 Gänge des Pre-Dinner Snacks mit verschiedenen kleinen Speisen kamen bei unseren Gästen so gut an, dass mancher scherzhaft meinte, man hätte auf den Hauptgang mit den Top Steaks fast verzichten können.

Die Steaks waren die Krönung

Am Abreisetag weinte uns Kapstadt noch ein paar Tränen nach; es regnete leicht. Damit fiel uns der Abschied von diesem tollen Land mit seinen immer freundlichen Menschen, dem hervorragenden Essen und den tollen Golfplätzen, eingebettet in traumhafter Natur, etwas leichter. Aber eben nur etwas.

Ich möchte mich bei allen Gästen recht herzlich dafür bedanken, dass alle mit so viel Spaß und guter Laune zu dieser fabelhaften Stimmung in unserer Reisegruppe beigetragen haben. So habt Ihr es auch mir recht einfach gemacht, diese Reise für Euch zu einem entspannten, kulinarischen, kulturellen, aber auch sportlichen Erlebnis zu machen.

Über eine nächste golffriends Reise mit jedem von Euch würde ich mich riesig freuen.

Euer Thomas