Über den Tag verteilt, kamen alle Gäste ohne nennenswerte Verspätungen wohlbehalten im Oubaai Golf Resort, George an. Nach dem Check-In in geräumige Zimmer trafen wir uns abends zum Welcome Drink. Hier konnten wir uns schon mal von den hervorragenden südafrikanischen Weinen überzeugen. Nach einer kleinen „Südafrika-Einweisung“ ließen wir es uns beim Welcome Dinner Menu gut gehen.


Nach einem ausgiebigen Frühstück, ging es zum ersten Tee des hoteleigenen Oubaai Golfcourse. Ein von Ernie Els designter Platz mit zum Teil herrlichen Blick aufs Meer. Der Start erfolgte noch unter leichten Regen welcher aber von Loch zu Loch nachließ. Am Ende war es ein toller Golftag. Dinner war in einem klasse Restaurant in George angesagt. Ob Springbock oder Gambas, alles war sehr lecker!

Gut ausgeschlafen machten wir uns am 3. Tag auf zum nur wenige Kilometer entfernten Fancourt Golf Resort. Das Aushängeschild für Golf in Südafrika! Wer bisher noch nicht wusste wie gepflegt ein ein Golfplatz sein kann, kam hier aus dem Staunen nicht heraus. Bei traumhaften Wetter wurden auch super Ergebnisse gespielt. Leider erlaubte der Zeitplan nur einen der 3 Plätze zu spielen. Wiederkommen ist also angesagt. Auch zum Dinner blieben wir in der einzigartigen Anlage. Einfach ein Traumtag!

Noch immer beeindruckt vom Vortag ging es am 4. Tag zum Golfclub Pinnacle Point, auch das Pebble Beach von Südafrika genannt. Gestern noch ein parkähnlicher Kurs, heute ein am Meer gelegener Linkscourse. Viele Schläge über Klippen und Täler. Eine absolute Herausforderung für jeden Golfer. Dank des an diesem Tag wenigen Windes, war der Ballverlust zwar hoch aber noch überschaubar. Wieder im Hotel angekommen, machten wir uns zu Fuß in den nächsten Ort auf. Ein kleines Restaurant mit tollen Blick auf den Indischen Ozean war unser Ziel. Ein geniales Dinner krönte diesen Tag!

Am 5. Tag verließen wir unsere erste Station und machten uns zum Gondwana Game Resort auf wo wir bereits mit einen leckeren Lunch empfangen wurden. Unterkünfte der besonderen Art erwartete uns. Schöner kann man die Wildnis nicht erleben. Nachdem alle unsere 5 Sterne Hütten bezogen hatten und sogar ganz harte Männer den Pool getestet hatten, wurden wir zur Safarifahrt abgeholt. Zebras, Kudus, Springböcke, Giraffen, Elefanten und sogar Nashörner und Flusspferde konnten wir live, für manche schon fast zu hautnah, erleben! Ein kurzer Stop mit Snacks und Getränken rundeten diese erlebnisreiche Tour ab. Wieder im Resort, wartete schon ein schmackhaftes Dinner auf uns. Nicht allzu spät, machte sich dann auch jeder in Richtung seiner Hütte auf.

Zu sehr früher Stunde nutzen die meisten die Chance, bei einer weiteren Safari doch noch Löwen und Büffel zu entdecken. Leider blieb es bei den zahlreichen Arten des Vortages. Gestärkt mit einem reichhaltigen Frühstück, machten wir uns auf in Richtung Hermanus. Nach einer kurzen Pause in Swellendam erreichten wir das African Pride Arabella Hotel. Schon der erste Eindruck mit Blick auf einige Golfbahnen war beeindruckend. Nach etwas relaxen, Pool etc. trafen wir uns im Hotelrestaurant und genossen ein tolles Buffet, welches kaum Wünsche offen ließ.


Nach 2 Tagen ohne Golf stellten sich allerdings schon erste Entzugserscheinungen ein. Abhilfe schaffte eine entspannte Runde auf dem Hermanus GC. Toller alter parkähnlicher 27 Loch Platz. Nach der Runde besuchten wir noch ein Strandrestaurant. Hier hatten wir sogar das Glück, die für Hermanus berühmten Wale springen zu sehen. Aufgrund des starken Windes, machten wir uns nach dem Dinner auch schnell in Richtung Hotelbar auf. Hier wurde noch der ein oder andere Schlag ausgiebig besprochen.

Am nächsten Tag durfte dann endlich auch der Platz, worauf wir schon 2 Tage neidvoll geschaut haben, gespielt werden. Toller Blick, tolle Bahnen, Platzzustand 1A. Was will man mehr!

Auf nach Kapstadt war die Devise für Tag 9. Nachdem unser „Logistik-Experte“ Tom dafür gesorgt hatte, das alles Gepäck samt Golftaschen Platz fand, fuhren wir die beeindruckende Küstenstraße nach Kapstadt hoch. Ein kurzer Stop in Stony Point gab uns die Möglichkeit ein Pinguin Kolonien zu beobachten! Erste Station in „Mothertown“ war der Besuch des Tafelberges. Bei nahezu keinem Wind hatten wir sagenhafte Ausblicke auf die Stadt samt Vororten wie Clifton, Camps Bay, Sea Point etc. Nach dem Check-In ins noble Table Bay Hotel war erstmal Sightseeing angesagt.

Nach einen vielseitigen Frühstück machten wir uns auf zum GC Erinvale welcher wunderbar in den Weinbergen liegt. Ein traumhafter Platz mit schönsten Ausblicken in die Berge und zum Meer. Allerdings ein Platz, wo es sich anbietet einen Buggy zu nehmen.

Am nächsten Tag spielten wir den GC Milnerton. Das Gegenteil vom Tag zuvor. Ein flacher, offener Platz, allerdings mit manch tückischen Wasserhindernissen. Beeindruckend die Bahnen am Atlantik entlang mit herrlichen Blick auf den Tafelberg! Auch die Ergebnisse waren sehenswert. Nochmal Glückwunsch Axel, für die starke 80! Zum Dinner ging es in ein Township Restaurant. Wenn auch durch die landestypische Livemusik etwas laut, so doch sicherlich ein für jeden in Erinnerung bleibender Abend!


Am nächsten Tag ging es zurück in die Weinberge. Wir spielten den traumhaften Platz Steenberg. Der Platz liegt inmitten des gleichnamigen Weingutes Steenberg! Was bot sich da mehr an, als ein Weintasting nach der Runde. Die Rückfahrt verkürzten wir mit einen Stop auf den bekannten Hout Bay Market. Zahlreiche Foodstände machten die Auswahl nicht leicht und so war ein Absacker an der Hotelbar ein schöner Abschluss des Tages.

Endspurt! Der letzte Golftag mit unserem Abschlussturnier hatte es nochmal in sich. Gespielt wurde der Atlantic GC. Es wehte ein starker Wind und so war es schwer die Bälle auf den engen Bahnen zu kontrollieren. So mancher Ball war nicht zu finden und somit die Ergebnisse durchwachsen! Das erste Brutto ging in die Schweiz, Glückwunsch Tom! Erstes Netto sicherte sich ganz verdient Elke! Das 2. Netto teilten sich punktgleich Brigitte und Axel.


Am Abend ging es zum Farewell Dinner, mit afrikanischer Tanz- und Musikeinlage, ins Restaurant Gold. Da am nächsten Tag bereits zu früher Stunde die ersten Gäste abreisten, begann beim Absacker an der Hotelbar, leider schon das große Verabschieden.

Beeindruckende 2 Wochen waren zu Ende. Einige glückliche hatten noch ein Anschlussprogramm gebucht oder noch etwas Kapstadt angehängt. Für die meisten aber endete hier diese wunderschöne Reise!

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Teilnehmern für diese kurzweiligen Tage in Südafrika bedanken. Ich würde mich sehr freuen, den einen oder anderen demnächst wieder auf einer gftravel-Reise begrüßen zu dürfen.

Euer Tour Guide

Jörg