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Feb 10

Reisebericht golffriends Golfweeks Südafrika 2015

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Schöne Erlebnisse, prächtige Farben, tolle Golfplätze, viele Leckereien und natürlich eine einmalige Tierwelt – Südafrika ist für jede Golferin und jeden Golfer eine Reise wert! Das wissen nun auch unsere Gäste der „golffriends Golfweeks Südafrika 2015“ zu bestätigen. Ein kleiner Rückblick auf eine wunderschöne Reise.

Am 14.01.2015 begann die golffriends Rundreise Südafrika 2015 mit der Ankunft der Gäste am Flughafen Kapstadt und dem Transfer zum Hotel Hilton Cape Town durch unseren (Stamm-)Fahrer Deon, der uns für die Tage bis zur Ankunft in Fancourt immer zur Verfügung stand.

Um 17:30 Uhr lernten sich dann alle erstmals kennen bei der Begrüßung und Informationsveranstaltung „Relaxing und Drinks around the Pool“, wo ich mich als Tour Guide, sowie das ganze Programm der Reise vorstellte. Begleitet wurde diese durch erfrischende Drinks und Knabbereien.

Get together I

Get together I

Get together II

Cap-Get together II

Um 19:00 Uhr wurden wir zu einem kurzen Transfer zum Gold Restaurant und gemeinsamen Welcome Dinner im „African Style“ abgeholt. Das Gold Restaurant ist ein großes Restaurant, das aber durch seine Anlage auf verschiedenen Ebenen sehr überschaubar wirkt.

Kennenlernen bei afrikanische Leckereien.

Kennenlernen bei afrikanische Leckereien.

Alle waren von den diversen Spezialitäten, die vom gesamten afrikanischen Kontinent stammten, sowie den Darbietungen verschiedener afrikanischer Tanz- und Gesangsgruppen hellauf begeistert. Nach der langen Anreise endete der erste Tag in Südafrika für die meisten dann nicht allzu spät. Zurück zum Hotel ging es bereits um ca. 21:30 Uhr.

15.01.2015

Schon um 07:45 Uhr war die Abfahrt zum Milnerton GC für die erste Runde Golf auf der Tour 2015. Nach ca. 20 Minuten waren wir da. Der Milnerton GC ist ein klassischer Links-Platz, d.h. 9 Bahnen weg vom Clubhaus und 9 Bahnen wieder zurück. Angenehm für den ersten Tag war, dass es meistenteils bedeckt und kühl war, aber es nicht regnete.

Gertrud, Christine, Primo, Regine.

Gertrud, Christine, Primo, Regine.

Hugo, Gabriela, Regina, Martin.

Hugo, Gabriela, Regina, Martin.

Karl, Gabriella, Erich.

Karl, Gabriella, Erich.

Der Wind war entgegen der üblichen Verhältnisse im Golf Links Milnerton moderat. Leider hingen dicke Wolken und Nebel über der Bucht. Damit war auch die ansonsten grandiose Sicht vom Golfplatz über die Bucht zum Tafelberg nicht gut; sonst ein Highlight des Milnerton GC. Trotzdem hat allen diese erste Runde, teilweise auch zum ersten Mal mit Caddy, gefallen.

„Everything’s o.k., Mama. Regina mit ihrem Caddy“.

„Everything’s o.k., Mama. Regina mit ihrem Caddy“.

Nach einem kleinen Imbiss im Club ging es kurz zum Hotel, um unseren lokalen Guide Heiko aufzunehmen. Der Tafelberg war immer noch in den Wolken oder im Nebel. Daher machten wir mit Heiko eine kleine Stadtrundfahrt. Wir stoppten am Fort und machten darin einen ausgedehnten Rundgang. Heiko hat uns dabei die Geschichte Kapstadts und der Region erklärt.

Aufmerksame Zuhörer.

Aufmerksame Zuhörer.

Weiter ging es durch die Long Street mit einem Stopp und Spaziergang durch den Company’s Garden bevor es zurück zum Hotel und einem kurzen Spaziergang durch das Malay Quarter (Bo-Kaap) direkt hinter dem Hotel mit den vielen bunt gestrichenen Häuschen ging.

Bo-Kaap – gleich am Hotel.

Bo-Kaap – gleich am Hotel.

Der Abend war zur freien Verfügung. Eine unserer Gäste hatte Probleme mit dem elektronischen Zimmerschloss und genossen daher den besonderen Service der persönlichen Bewachung durch die Security. Nur für Insider: „sie“ schien sehr angetan von diesem Service. Mit Gertrud, Martin, Regina und Regine ging ich zu einem meiner bevorzugten Lokale an der Waterfront – Quay4. Im 1 OG hatten wir nicht nur eine gute Aussicht über den Hafen an der Waterfront, sondern auch eine wunderbares Essen. Danach ging es, glücklich über einen schönen, entspannten Tag zurück ins Hotel. Die anderen Gäste waren in Grüppchen ebenfalls unterwegs.

16.01.2015

Um 07:30 Uhr war heute die Abfahrt vom Hotel zum Clovelly GC über die Hout Bay, wo der berühmte Chapman’s Drive entlang einer schönen Bucht, tw. spektakulär in den Fels gesprengt wurde. Bereits vor der eigentlichen Startzeit – was einige wenige etwas in Stress brachte – konnten wir in 3-er Flights im Clovelly GC die 2. Runde Golf der Südafrika Tour beginnen. Auch hier nahmen sich manche – zum ersten Mal in ihrem Golferleben – einen Caddy. Caddies sind in Südafrika übrigens sehr preiswert – 11€ bis 18€ – was meistens günstiger als ein Club-Car ist. Obwohl wir zwei sehr kurze Schauer ertragen mussten, kamen alle begeistert nach der Runde ins Clubhaus zurück.

Nach einem kurzen Lunch startete dann unser Ausflug zum Cape Point und zum Kap der guten Hoffnung.

Am Kap der Guten Hoffnung.

Am Kap der Guten Hoffnung.

Da die Gondel zum Tafelberg am Vortag wegen starkem Wind und wegen Wolken nicht fuhr, waren alle sehr glücklich, dass wir heute noch die Zeit hatten mit Heiko auf den Tafelberg zu fahren. Ein großartiges Panorama über die Stadt und die Bucht mit der Gefängnisinsel Robben Island hielt alle in Atem.

Blick vom Tafelberg.

Blick vom Tafelberg.

Nach der Rückkehr ins Hotel stand jedem der Abend zur freien Verfügung. Das Quintett vom Vorabend tat sich wieder zusammen, um an diesem Abend zum Panama Jack’s zu fahren. Das ist ein sehr rustikales Fischrestaurant im großen Hafen. Wir suchten uns frisch aus den Wassertanks Abalonen und Langusten heraus. Ein leckerer Abschiedsabend in Kapstadt.

17.01.2015

Um 08:30 verabschiedeten wir uns von Kapstadt zu unserem nächsten Quartier in Hermanus. Unser lokaler Guide Heiko wusste viel über Land und Leute, Flora und Fauna auf sehr interessante Art und Weise zu erzählen. Auf dem Weg besuchten wir das sehr hübsche Städtchen Stellenbosch, wo wir durch die netten Gassen bummelten.

Kurioser Laden in Stellenbosch.

Kurioser Laden in Stellenbosch.

Einige vertrieben sich die Zeit mit dem Einkauf von Souvenirs oder beobachteten die Passanten bei einer Tasse Kaffee in einem der vielen Strassenkaffees. Danach ging die Fahrt zu einem Wine Tasting nach Boschendahl. Das ganze fand unter einer großen alten Eiche im Garten statt. Danach zur nächsten Weinprobe und zum Mittagessen in das Ernie Els-Weingut.

Hier und ...

Hier und …

... hier bei Ernie Els.

… hier bei Ernie Els.

Und kurz vor Hermanus besuchten wir noch eine Pinguin Kolonie in Betties Bay.

Und kurz vor Hermanus besuchten wir noch eine Pinguin Kolonie in Betties Bay.

Nach dem Check-In im Harbour House Hotel gab es kein offizielles Programm und jeder verbrachte den Abend nach seinem Belieben.

18.01.2015

Um 07:45 Uhr starteten wir zu einer sehr kurzen Fahrt zum Hermanus GC. Wieder ein schön gelegener Platz mit viel Wald, also Schatten in diesem heissen Land. Glücklicherweise waren aber auch den ganzen Tag Wolken am Himmel, sodass die Temperatur bei angenehmen 22°C perfekt zum Golfen war. Obwohl sich der Platz in der Nähe der Küste befindet, war der Wind wieder sehr moderat.

Hermanus GC – Immer wieder der Blick auf den Atlantik.

Hermanus GC – Immer wieder der Blick auf den Atlantik.

Caddy 12€, Halfway inklusive. Warum diesen Service nicht geniessen?

Caddy 12€, Halfway inklusive. Warum diesen Service nicht geniessen?

Alle hatten ihren Spaß und obwohl die beiden letzten Flights auf den letzten 2 Bahnen noch etwas Nieselregen abbekamen, kamen alle zufrieden ins Clubhaus zurück, um noch einen Drink oder einen kleinen Snack zu sich zu nehmen.

Danach ging’s zurück zum Hotel wo laut Prospekt Beach & Relax zur freien Verfügung angesagt war. Leider waren die Wolken immer noch da, sodass manche sich einfach im Hotelzimmer oder in einem Kaffee entspannten oder Shoppen gingen.

Um 18:00 Uhr holte uns Heiko zu einem kurzen Spaziergang durch das Städtchen ab und konnte einiges über die Geschichte und vor allem über den Besuch der Wal-Kühe erzählen, die jedes Jahr im Herbst für ca. 3 Monate in der Bucht kalben.

Stadtführung in Hermanus.

Stadtführung in Hermanus.

Beim anschließenden gemeinsamen Dinner im Lemon Butta Restaurant, ein bekanntes Sushi Restaurant, gab es eine sehr leckere Fischplatte, gefolgt von einer kleinen Auswahl an Nachspeisen oder einem Irish Coffee.

Diverse Flaschen Wein liessen den Fisch im Magen schwimmen und sorgte für sehr angeregte Diskussionen. Heiko war ebenfalls dabei und konnte die meisten der an ihn gerichteten Fragen über das Leben in Südafrika souverän beantworten.

Fisch, immer frisch in Südafrika.

Fisch, immer frisch in Südafrika.

Wohlgenährt und müde ging es wieder die 100 Meter bis zum Hotel zurück. Ein weiterer sportlicher, interessanter, genussreicher und fröhlicher Tag ging zu Ende.

19.01.2015

Ab 09:30 Uhr hatten wir heute Startzeiten auf dem 18 Loch Arabella GC. Die Abfahrt war bereits um 7:30 Uhr, da wir doch ca. 35 Minuten Fahrtstrecke vor uns hatten. Heute war es zum ersten Mal richtig heiß auf unserer Golfrunde auf dem traumhaft schön gelegenen Arabella GC.

Gleich geht es los!

Gleich geht es los!

An der Lagune eines Flusses gelegen erinnert die Landschaft rings herum eher an Schottland oder Irland, wären da nicht die hohen Temperaturen gewesen. Es ist ein schöner und herausfordernder Platz mit teilweise engen Fairways in einem hügeligen Gelände. Immer wieder hat man einen traumhaften Blick auf die Lagune.

Schottland, Irland oder doch Südafrika?

Schottland, Irland oder doch Südafrika?

Wir waren alle mit Carts unterwegs. Entsprechend der Tradition in Südafrika gab es eine 15-minütige Halfway-Pause.
Nach der Runde gönnten wir uns eine kurze Erfrischung und Snacks, ehe es zurück ins Hotel ging. Der Abend war zur freien Verfügung. Da Hermanus in kurzer Laufentfernung eine reiche Auswahl an durchwegs guten Restaurants bietet fanden alle etwas Passendes für den Abend.

20.01.2015

Bei sonnigen Wetter starteten wir um 9:00 Uhr die Fahrt nach George. Um die Mittagszeit hielten wir in dem hübschen Städtchen Swellendam an. Bei immer noch traumhaftem Wetter und moderaten 24° bis 25°C besichtigten wir zuerst das hübsch angelegte Drostdy Museum, bevor es dann zum Lunch in das Restaurant La Belle Alliance ging.

Kultur im Freilichtmuseum.

Kultur im Freilichtmuseum.

Mittagessen im Schatten am plätschernden Bach.

Mittagessen im Schatten am plätschernden Bach.

Der Garten des Restaurants liegt idyllisch an einem kleinen Bach. Das Mittagessen nahmen wir geschützt im Schatten unter Bäumen ein. Mit einem Zwischenstopp an einem Aloe Spezialitätengeschäft wurden wir am späten Nachmittag zum Check-In im Fancourt Resort erwartet. Eine traumhaft schön gestaltete Anlage mit 3 Golfplätzen, von denen wir 2 spielen sollten. Bis zum gemeinsamen Abendessen im La Cantina machten sich die Gäste frisch und die einen oder anderen erkundeten bereits die Anlage.

Erster Abend im La Cantina im Fancourt Ressort.

Erster Abend im La Cantina im Fancourt Ressort.

Angenehm müde ging es dann auf die Zimmer.

21.01.2015

Nach dem Frühstück ging es heute auf den Montague Course des Fancourt Resorts.

Heute war das unterhaltsame „Turnier“ Bingo-Bango-Bongo angesagt, das fast alle Gäste bisher nicht kannten.

Alle hatten sich Carts genommen. Die große Überraschung kam dann beim Caddie Master von dem die Carts übernommen wurden: eine freundliche Dame vom Hotel Management kam und eröffnete uns, dass für uns auch 12 Caddies gebucht und bezahlt waren. Freudig überrascht nahmen wir dieses „Geschenk“ gerne an.

Caddies für alle!

Caddies für alle!

Großaufgebot an Tee 1.

Großaufgebot an Tee 1.

Der Himmel war wieder leicht bedeckt und eine angenehme, moderate Temperatur von knapp über 23°C erlaubte ein entspanntes Spiel auf dem top gepflegten Platz.

Eine kleine Siegerehrung gab es nach der Runde dann auf der Clubhaus Terrasse.

Siegerrede - Regina mit neuem Schirm.

Siegerrede – Regina mit neuem Schirm.

Der Rest des Tages war zur freien Verfügung. Euer Tour Guide hatte sich für den Abend vorgenommen ein sehr nettes Speiselokal in George zu besuchen. Das hatte sich schnell herumgesprochen und auf einmal waren wir zu neunt. Es war ein genüsslicher Abend mit afrikanischen Spezialitäten, wie Straussenfleisch, Springbock und Kudu. Es wurde viel diskutiert und gelacht. Unser Abendbusfahrer hatte die ganze Zeit auf uns gewartet und brachte uns dann wohlgenährt ins Hotel zurück.

22.01.2015

Der Transfer zum Links Course des Fancourt Resorts dauerte keine 10 Minuten. Auch heute war es wieder richtig heiß, ca. 30°C. Und als nächste Überraschung folgte: Nicht nur waren die Caddies, inkl. ihrer Halfway inkludiert, sondern auch das Halfway für uns Golferinnen und Golfer.
Der Starter stelle fest, dass Erich ein Funktionshemd ohne Kragen anhatte. Da Members des Clubs sehr traditionell sind wurde das nicht akzeptier. Er musste sich kurzfristig ein Polohemd mit Kragen im Golfshop kaufen und konnte dann aber auch pünktlich im ersten Flight seine Runde beginnen.
Der Links ist ein toller Golfplatz und in einem hervorragenden Zustand. Top gepflegte Fairways, schnelle, ondulierte Grüns, aber auch dichtes Buschwerk beiderseits der gemähten Flächen waren eine Herausforderung. Der Platz heißt zwar Links, ist aber einige Kilometer vom Ozean entfernt. Ich denke, die Namensgebung bezieht sich auf das Design des Platzes, das mit seinen Topfbunkern und dichtem Rough tatsächlich an einen Dünenplatz erinnert.

The Links – Dünenplatz im Inland.

The Links – Dünenplatz im Inland.

Das Halfway bestand aus leckeren kleinen Steaks, die frisch für uns gegrillt wurden und diversen Salaten, die wir vom Buffet zusammenstellen konnten. Außerdem wurden uns gekühlte Tücher zur Erfrischung überreicht. Alles nur vom Feinsten. Nach vermutlich mehr als 10 KM Gehen bei dieser Hitze waren letztlich alle froh ins Clubhaus zurückzukommen, wo jeder Flight mit kühlen Tüchern und einem Glas Eistee empfangen wurde.

Der Rest des Tages war wieder zur freien Verfügung. Thomas genoss seinen Sundowner auf der Terrasse des Clubhauses mit einem wunderschönen Blick über das 18. Grün.

23.01.2015

Um 09:00 Uhr ging es los zu einem weiteren golferischen Highlight, dem Pinnacle Course bei Mossel Bay. Shaun war unser Fahrer, der diese Woche schon einmal einen Teil von uns zum Old Town House in George gebracht hatte.

Der Pinnacle Platz liegt spektakulär an der Küste. Wir hatten großes Glück, dass an diesem Tag nur wenig Wind war. Bei dem eher üblichen starken Wind kann man locker ein dutzend Bälle verlieren. Entschädigung für teilweise nicht so optimales Spiel boten die fantastischen Ausblicke auf die Küste.

Bessere keine Bälle im Gestrüpp suchen.

Besser keine Bälle im Gestrüpp suchen.

Spektakuläre Aussichten.

Spektakuläre Aussichten.

Nachdem wir zurück im Hotel waren blieb genügen Zeit sich für das gemeinsames Abschlussdinner im Restaurant Henry Whites frisch zu machen.

Henry Whites erwartete die Gäste.

Henry Whites erwartete die Gäste.

Auch an diesem Abend folgte als Überraschung, dass der Aperitif und die Weine Teil des Arrangements waren.

Beginn des letzten Abends in Fancourt.

Beginn des letzten Abends in Fancourt.

Leider konnten 2 Personen, krankheitsbedingt nicht teilnehmen, sodass wir nur 11 waren. Alle genossen das wunderbare 3 Gänge Menü und manche waren doch ein wenig traurig, dass sich eine wunderschöne Golfreise dem Ende neigte. Das große Verabschieden beendete den kulinarischen und vergnüglichen Abend.

Auf dem Weg zurück in die Zimmer.

Auf dem Weg zurück in die Zimmer.

24.01.2015

Für einzelne Gäste war die Südafrikareise hiermit zu Ende. Für den Tour Guide und zahlreiche weitere Gäste jedoch ging diese schöne Südafrika-Reise aber zum Glück noch weiter. Einzelne Gäste sind direkt zu unserer „golffriends Golfweek Mauritius 2015“ weiter gereist, andere haben eine individuelle Verlängerung oder Safari gemacht und ich selber habe mit zwei weiteren Paaren das „Verlängerungsprogramm Leopard Creek“ unternommen:

Von George über Johannesburg ging es mit dem Flugzeug weiter nach Nelspruit am Krüger Park. Dort wurden wir von unserem Fahrer Sollie (Solomon) abgeholt und zur Khandiswe River Lodge gebracht.

Unser gemeinsames Wohnzimmer mit Terrasse.

Unser gemeinsames Wohnzimmer mit Terrasse.

Ein Traum von einer Lodge. Direkt am Crocodile River gelegen mit Blick über den Fluss zum Krüger Park. Ein kleines Paradies auf Erden.
Sollie brachte uns später ins Lookout Deck Restaurant, das nur 1 KM entfernt ebenfalls am Crocodile River gelegen ist. Es gab ein leckeres Essen und auch hier waren die Getränke wieder Teil des Packages.

25.01.2015

Nach einem gemütlichen Frühstück auf der Terrasse der Lodge ging es für 3 der Gäste (Thomas hatte sich eine starke Erkältung mit Fieber eingefangen) zum Malalane Golf Course. Es war leicht bewölkt und es wehte ein angenehmes mildes Lüftchen. Wieder ein idealer Tag um Golf zu spielen.

Leider war der (9-Loch) Golfplatzlatz laut einhelliger Meinung der Gäste nicht die erste Wahl. Das konnte aber auch nicht verwundern, nach all den traumhaften Anlagen, die wir bisher gespielt hatten. Marga und Thomas nutzen den Tag nicht nur um zu relaxen, bzw. die Erkältung zu kurieren, sondern auch um auf der gegenüberliegenden Flussseite im Krüger Park nach den Big Five Ausschau zu halten. Leider vergebens.
Nach der Rückkehr vom Golfen hatten die Gäste noch genügend Zeit sich für die erste Pirsch im Krüger Park frisch zu machen. Mückenspray war ein Muss, Moskitos kennen keine Gnade. Auf dieser ersten Pirsch am späten Nachmittag gab es doch einiges zu sehen: Elefanten, Nashörner, Giraffen, Büffel, Zebras und jede Menge Impala Antilopen.

Einer der Big Five.

Einer der Big Five.

Als es dann dunkel wurde kamen wir an der Grillstelle zum Bush Braai BBQ an, wo bereits leckere Steaks, Hühnchen und Kudu-Würste auf dem Grill verlockend dufteten. Dazu gab es Salate, Maispürree, Kartöffelchen und Knoblauchbrot. Alles sah nicht nur gut aus, sondern schmeckte auch hervorragend. Um ca. 22:00 Uhr ging es wieder zurück in unsere Lodge.

Beim Braii im Krüger Park wurden wir gut bewacht.

Beim Braii im Krüger Park wurden wir gut bewacht.

26.01.2015

Morning Pirsch war heute auf dem Plan und wir mussten seeeeehr früh das Haus verlassen – 5:15 Uhr! Entschädigt wurden wir aber damit, dass wir 4 der Big Five gefunden hatten. In einem Camp im Park gab es dann Frühstück. Danach ging es los zum Leopard Creek Golfressort, das einigen aus Fernsehübertragungen der Alfred Dunhill Open bereits bekannt war. Am Parkplatz standen schon unsere Carts bereit und der Caddy Master führte uns zum Check-in. Eine interessante Erfahrung machte Erich, der kurze Hosen anhatte, was nichts Ungewöhnliches ist in so warmen Ländern. Das Problem war, dass er dunkle Socken, passend zu seiner Kleidung anhatte. Keiner wusste, dass in diesem traditionellen Club nur weiße Socken zu kurzen Hosen gestattet waren. Also musste sich Erich ein Paar weiße Socken im Pro-Shop kaufen, um überhaupt spielen zu dürfe. Na, ja.

Immer wieder wurde man an den Namen des Platzes erinnert – Leopard Creek.

Immer wieder wurde man an den Namen des Platzes erinnert – Leopard Creek.

Es wurde eine heiße Golfrunde, im wahrsten Sinn des Wortes. Wir hatten sicherlich annähernd 40°C und, obwohl wir fuhren, Schwierigkeiten unsere Konzentration zu halten. Beim Halfway nach 9 Loch gab es dann gekühlte Tücher und die Erfrischungsgetränke halfen auch ein wenig. Nach 18 Loch kamen wir dann alle völlig abgeschafft zum Clubhaus zurück, wo wir uns vor der Rückfahrt zur Lodge noch einmal mit Getränken erfrischten.

Zurück in der Lodge fanden wir dann die allergrößte Überraschung vor. Direkt vor unserer Terrasse graste ein kleine Elefantenherde, Weibchen mit Jungtieren. Auf dem Foto kann man erkennen, dass diese wirklich sehr dicht bei uns waren. Es bestand allerdings keine Gefahr, da wir durch einen Zaun und eine Mauer geschützt waren. Auf der gegenüberliegenden Seite des Crocodile River sahen wir gleichzeitig ein Nashorn mit Jungtier. Safari-Welt, was willst Du mehr verlangen.

Afrika hautnah.

Afrika hautnah.

Abends holte uns Sollie zum Abendessen ins Hamilton ab. Es war Stromabschaltung in dieser Gegend, sodass nicht alle Gerichte der Speisekarte gewählt werden konnten. Frisch und köstlich waren sie aber alle. Wie schon bei den vorherigen gebuchten Abendessen waren auch hier wieder die Getränke. inkludiert. Es war ein schöner Abschiedsabend und die Gäste waren voll des Lobes.

27.01.2015

Frühstück um 9:00 Uhr bevor es für uns zur Abreise aus Südafrika zum Flughafen ging. Zum Abschied zeigten sich nochmals Elefanten am Flussufer.

Sollie brachte uns zum Flughafen.

Sollie brachte uns zum Flughafen.

Vom Flughafen Nelspruit ging es nach Johannesburg, wo es dann Good-bye zu sagen galt. 2 tolle Wochen in Südafrika waren zu Ende. Die Gäste waren sich einig: das war nicht die letzte Südafrika Reise.

Am Flughafen in Johannesburg traf ich mich dann wieder mit einem lieben Gast des Grundprogramms im Hotel zum Abendessen, bevor es dann für uns beide am nächsten Tag direkt weiter zum Flug zur „golffriends Golfweek Mauritius 2015“ ging.

Bis bald wieder einmal, ich freue mich, und wer möchte…. Fortsetzung siehe „Reisebericht Mauritius 2015“
Euer Tour Guide Thomas

P.S.: Aus Datenschutzgründen werden in unseren öffentlich einsehbaren Reiseberichten ausschließlich Vornamen verwendet.

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1 Kommentar

  1. Regina

    diese Afrikareise war meine erste Gruppenreise und ich war sehr skeptisch. Aber diese Reise war WOW !!!.
    Alles passte : perfekte Organisation, super Durchführung , kompetenter ortskundiger Führer ( Heiko),spektakuläre Golfplätze, netter sicherer Busfahrer, Essen, Hotel und ganz besonders unser Tour Guide Thomas , der sich -trotz eines schweren grippalen Infekts- um alle Belange intensiv kümmerte und die schönen Golfplatze wegen seiner Erkrankung gar nicht richtig genießen konnte. Nochmals Danke Thomas.
    Ich hoffe , das diese herrliche interessante Reise im nächsten Jahr wieder stattfindet. Wenn der Termin passt, bin ich sehr gerne wieder dabei .Sehr gerne wieder mit Thomas. Wünschen würde ich mir einen Tag mehr Zeit an den Orten Capetown, Hermanus und Fancourt zu haben, es gibt ja soooo viel zu sehen.

    Lieber Michael, wie ja weisst war ich alleine in Sabi Sabi. Alles war super dank Thomas organisiert, denn ich hatte große Bedenken so ganz alleine. Aber ich habe mich keine einzige Sekunde unwohl oder unsicher gefühlt, sondern sehr beschützt und bewacht. Danke. Konstruktive Kritik möchte ich aber an dieser Stelle für künftige Planungen anbringen: 6 Pirschfahrten und 1 Pirsch zu Fuß sind zwar sehr interessant aber zu viel. Der Zeitraum zwischen der Morgenpirsch um 6 Uhr und der Abendpirsch ab 16:30 Uhr nur unterbrochen durch ein sehr gutes Mittagsessen ist zu lang . Bei den anderen Safaris wurde ja noch Golfspielen angeboten in der Zwischenzeit. Finde ich persönlich besser.

    Ganz kurz zu Mauritius: ja das ist das Paradies. Super spektakuläre Plätze.Wer allerdings im Meer schwimmen und/ ober schnorcheln möchte ist im Heritage am falschen Ort.

    Lieber Michael, da mir diese Gruppenreise sehr gefallen hat , werde ich besitmmt weitere Gruppenreisen mit golffriends machen. Vielleicht lernen wir uns ja auch mal perönlich kennen. Wäre schön. Bis dahin wünsche ich Dir alles Gute und beste Gesundheit.
    Regina

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