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Nov 26

Reisebericht golffriends Golfweek Praia d`el Rey 2015

Super Golfplätze in Portugal – das muss nicht immer die Algarve sein. Mit dieser positiven Erkenntnis und tollen Erlebnissen im Gepäck traten 26 Golfer aus der Schweiz, Österreich und Deutschland ihre Heimreise an. Insbesondere deshalb, weil während unserer siebentägigen golffriends Golfweek „Praia 2015“ im eine Autostunde nördlich von Lissabon gelegenen Praia d’el Rey Marriott Golf & Beach Resort das Wetter zwar meist bewölkt war, aber zeitgleich an der 350 km weiter südlich gelegenen, sonnenverwöhnten Algarve heftige Unwetter wüteten

Aber der Reihe nach: nach der Abholung am Flughafen und einem kurzen Info-Treffen inklusive Welcome Drink haben wir den Samstag Abend im hoteleigenen Buffet-Restaurant gemütlich ausklingen lassen. Am Sonntag dann bereits das erste Highlight: eine freie Einspielrunde auf dem Resort-eigenen Golfplatz Praia d’el Rey, der bequem in drei Minuten mit dem Hotel-Shuttle erreichbar ist. Was uns erwartete war atemberaubend: ein Golfplatz, der die perfekte Kombination aus tollem Links Course Flair und malerischem Parkland Design darstellt. Während also ungefähr die Hälfte der Löcher durch Dünen und Felsen direkt am Atlantik entlang verlaufen, schmiegt sich die andere Hälfte durch wunderschöne Kiefernwälder und entlang an gepflegten Ferienhäusern. Last but not least das auf einer Anhöhe gelegene Clubhaus, von wo aus wir am 19. Loch beim Blick auf die Anlage und das Meer unser wohlverdientes After-Golf-Getränk getrunken haben. Am Abend genossen wir schließlich ein hervorragendes Menü mit top Ambiente, Service und Essen im fünf Autominuten vom Resort entfernten Restaurant „Tribeca“.

Praia d’el Rey, eine perfekte Mischung aus Links Course Charakter

Praia d’el Rey, eine perfekte Mischung aus Links Course Charakter


und Parkland Ambiente

und Parkland Ambiente


Hervorragendes Essen bei tollem Ambiente und super Service im „Tribeca

Hervorragendes Essen bei tollem Ambiente und super Service im „Tribeca

Am Montag, unserem zweiten Golftag, wurde es dann ernst: wir fuhren 25 Minuten mit dem Shuttle ins Bom Sucesso Golf Resort, um dort den ersten Tag unseres beliebten gf-Ryder Cup-Turniers zu spielen. Abgesehen von der optisch wenig reizvollen Baustelle ums Clubhaus herum lies der Golfplatz keine Wünsche offen: ein anspruchsvoller, teilweise hügeliger Platz mit von Kiefernbäumen und Wiesen gesäumten Bahnen durch die wunderschöne Lagune von Bom Sucesso. Nach teilweise hartem Kampf im Format Fourball Bestball konnten sich das Team „Feuer“ (rot) und das Team „Sand“ (gelb) bereits einen kleinen Vorsprung vor den Teams „Wasser“ (blau) und „Gras“ (grün) erkämpfen. Für reichlich Gesprächsstoff im modern eingerichteten Clubhaus von Bom Sucesso und dem spätabendlichen „Absacker“ an der Hotelbar war also gesorgt. Das zwischenzeitliche Abendessen war diesmal zur freien Verfügung.

Impressionen aus Bom Sucesso und unserem Wohnzimmer, der Hotelbar

Impressionen aus Bom Sucesso und unserem Wohnzimmer, der Hotelbar

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Am Dienstag, unserem dritten Golftag und zweiten Turniertag fand die Runde wiederum in Praia d’el Rey statt. Wieder Fourball Bestball spielend blieb es weiter spannend. Team „Sand“ und Team „Feuer“ konnten wieder jeweils die besten Tagesergebnisse verbuchen und sich von den beiden anderen Teams weiter absetzen. Mit zwei Punkten Vorsprung hatte dabei das Team „Sand“ nach dem zweiten Tag die Nase vorn. Abends stand wiederum ein gemeinsames Abendessen im Buffet-Restaurant des Hotels auf dem Programm. Anschließend ging es noch zu einem gemütlichen Bierchen an die Bar.
Am Mittwoch stand ein Tag zur freien Verfügung auf dem Programm. Während eine Gruppe einen Tagesausflug nach Lissabon unternahm, fuhren andere in das entzückende Obidos, einen kleinen Ort mit engen Gassen und einer Stadtmauer um den historischem Stadtkern, ca. 15 Autominuten vom Hotel entfernt. Eine weitere Gruppe von zehn Golfverrückten lies es sich jedoch nicht nehmen, am freien Tag trotz starkem Regen nach dem Frühstück zum Golfclub Royal Obidos aufzubrechen, um dort eine vororganisierte Privatrunde zu spielen. Ein Unterfangen, dass sich gelohnt hat, denn der Regen hörte schnell auf und alle kamen begeistert vom tollen Golfplatz zurück. Am Abend gab es beim individuellen Essen dementsprechend viel zu erzählen.

Die Erklärung, warum man auch noch am freien Tag Golf spielt…

Die Erklärung, warum man auch noch am freien Tag Golf spielt…


Royal Obidos samt futuristischem Clubhaus im Hintergrund

Royal Obidos samt futuristischem Clubhaus im Hintergrund

Viel Wasser um die Grüns in Royal Obidos

Viel Wasser um die Grüns in Royal Obidos


Wanddekoration im Clubhaus von Royal Obidos

Wanddekoration im Clubhaus von Royal Obidos


Am 19. Loch in Royal Obidos

Am 19. Loch in Royal Obidos


Am Donnerstag, dem letzten gf-Ryder-Cup-Turniertag, hieß es früh aufstehen. Wir durften nun alle den tollen Golfplatz Royal Obidos kennenlernen und spielen. Erster Abschlag war um 8:30 Uhr, die früheste Startzeit der Woche. Von Severiano Ballesteros kurz vor seinem viel zu frühen Tod designt und geplant, erwartete uns ein echter Championship Course: teilweise sehr lange Bahnen, häufig mit Doglegs versehen, dazu oft mit Wasser umsäumte, extrem schnelle und meist ondulierte Grüns, die ein gehöriges Maß an Taktik und Präzision erforderten. Das ganze abwechselnd hindurch zwischen gepflegten Kiefernwäldern und Wiesen. Dementsprechend waren wir uns einig, dass es der sportlich ambitionierteste und schwerste Platz war. Aus sportlicher Sicht standen die abschließenden zwölf Ryder-Cup-Einzel auf dem Programm und es wurde hart um die zu vergebenen Punkte gekämpft. Die Tendenz der ersten zwei Tage setzte sich fort. Den Tagessieg sicherte sich das Team „Feuer“ mit fünf Punkten. Da jedoch das Team „Sand“ mit vier Punkten das zweitbeste Tagesergebnis einfuhr, konnte es den Gesamtsieg mit insgesamt 9,5 Punkten hauchdünn mit nur einem Punkt Vorsprung von dem Team „Feuer“ ins Ziel retten. Den dritten Gesamtplatz erzielte das Team „Gras“ mit 3,5 Punkten, gefolgt vom Team „Wasser“ mit 2,5 Punkten.
Der Donnerstag Abend war wiederum zur freien Verfügung. Eine Gruppe von 15 Personen traf sich jedoch aufgrund einer Empfehlung im Restaurant „Cozinha d’El-Rei“, zehn Taximinuten vom Hotel entfernt. Und der Tip sollte sich als Volltreffer erweisen: ein tolles, preiswertes Essen mit riesigen Portionen und super Weinkarte, alles in familiärer Atmosphäre, serviert von der Chefin persönlich. Alle waren begeistert.
Der Freitag war schließlich unser letzter Golftag, wiederum auf unserem allseits beliebten Heimatplatz Praia d’el Rey. Es stand diesmal ein separates Stableford-Turnier auf dem Programm. Und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen, mehr dazu später.
Blick von der Clubterrasse in Praia d’el Rey, im Hintergrund mit dem Turm das Hotel

Blick von der Clubterrasse in Praia d’el Rey, im Hintergrund mit dem Turm das Hotel


Gemütliches Beisammensein auf der Clubterrasse von Praia d’el Rey

Gemütliches Beisammensein auf der Clubterrasse von Praia d’el Rey


Mannschaftsfoto unserer lustigen Truppe

Mannschaftsfoto unserer lustigen Truppe


Unser letzter Abend führte uns ins 15 Autominuten entfernte Peniche ins bekannte Restaurant Nau dos Corvos. Dort wurde uns ebenfalls ein exzellentes Menü serviert. Anschließend ging es mit dem Bus zurück ins Hotel direkt an die Bar, wo die abschließende Siegerehrung stattfand. Zuerst für den gf-Ryder Cup. Das Team „Sand“ um Andrea und ihre fünf Männer nahm unter anerkennendem Applaus die Preise für den Turniersieg entgegen. Chapeau!
Die wohlverdienten gf-Ryder Cup-Sieger, das Team „Sand“: Robert, Damian, Andrea, Benno, Ruben und Wolfram

Die wohlverdienten gf-Ryder Cup-Sieger, das Team „Sand“: Robert, Damian, Andrea, Benno, Ruben und Wolfram


Direkt im Anschluss fand die Siegerehrung für das Stableford-Turnier statt. Insgesamt 12 von 23 Teilnehmern konnten 30 oder mehr Nettopunkte einspielen, eine super Leistung! Am Ende wohlverdienter Netto-Sieger wurde Ruben, der trotz eines Strichs am 18. Loch mit 39 Nettopunkten vor Clara mit 37 Nettopunkten, Inge mit 36 Nettopunkten und Johann mit 35 Nettopunkten gewann. In der Bruttowertung konnte sich wie erwartet der Topfavorit Mobby mit 24 Bruttopunkten durchsetzen. Wenn auch knapp vor der Überraschungszweiten Annemarie mit 22 Bruttopunkten. Insgesamt konnten fünf Spieler und Spielerinnen 20 Bruttopunkte und mehr aufweisen.
Die Nettosieger des Stableford-Turniers: Johann (4.), Clara (2.), Inge (3.) und Ruben (1.)

Die Nettosieger des Stableford-Turniers: Johann (4.), Clara (2.), Inge (3.) und Ruben (1.)


Die Bruttosieger des Stableford-Turniers: Mobby (1.) und Annemarie (2.)

Die Bruttosieger des Stableford-Turniers: Mobby (1.) und Annemarie (2.)


Abschließend ließen wir den Abend und die gesamte Reise bei einem Kaltgetränk an der Hotelbar ausklingen, bevor die Ersten sich bereits um 4:00 Uhr früh auf den Weg Richtung Flughafen machten. Somit ging eine für uns alle sehr schöne, harmonische Golfwoche mit super Golfplätzen und tollen Erlebnissen und Erfahrungen zu Ende. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Teilnehmern für diese Woche voller Spaß in Praia d’el Rey bedanken und würde mich freuen, den ein oder anderen demnächst wieder auf einer golffriends-Reise begrüßen zu dürfen.
Eurer Tourguide Robert

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1 Kommentar

  1. Benno

    ein sehr guter Bericht von den wundervollen Tagen welche wir dort zusammen verbracht haben, nochmals herzlichen Dank an unseren Begleiter Robert.

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