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Dez 05

Reisebericht golffriends Golfweeks Thailand 2015

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Sawadee-krap! Willkommen im Land des Lächelns und des Lachens. Es war herrlich! Nach einer sehr schönen Reise voller faszinierender Eindrücke – und einer supertollen Truppe mit einer supertollen Stimmung – selten hatte ich so viel gelacht – sind wir wieder zurück.

Unsere Gäste kamen am Sonntag, 15. November 2015 gemeinsam und ca. 2,5 Stunden nach mir am Flughafen in Bangkok an. Nach dem ersten Kennenlernen wurden unser Gepäck und die gesamte Gruppe in 2 sehr komfortable Mini-Vans untergebracht und es ging zum 5 Sterne-Hotel Sofitel Sukhumvit in Bangkok. Die Gegend um die Sukhumvit ist das aktuelle Touristen-Herz Bangkoks. Viele Restaurants, Bars, Shops und Massage-Salons sind in bequemer Gehentfernung.

Alle sind gut angekommen.

Alle sind gut angekommen.

Wir hatten uns für das Come-Together um 18:30 Uhr in der Le Bar im Hotel verbredet. Dort gab es das bei unseren golffriends-Reisen übliche Come Together: das persönliche Kennenlernen und Informationen zum Reiseablauf bei einem gemütlichen Cocktail.

Für das erste gemeinsame Abendessen hatten wir das Restaurant Kraut & Kondome gebucht. Richtig heißt es Cabbages & Condoms. Vermeintlich ein merkwürdiger Name für ein Restaurant. Kennt man den Hintergrund für den Namen, macht er aber schon eher Sinn. Das Restaurant gehört einem berühmten thailändischen Arzt, der mit den Einnahmen HIV-infizierten Menschen hilft. Auch in der Dekoration des Lokals finden Kondome regen Gebrauch. Nach dem sehr leckeren Essen, das die Gäste behutsam an die fein gewürzte, aber üblicherweise scharfe Thai-Küche heranführte, gab es anstelle der häufig üblichen Bonbons für jeden Gast ein Kondom! Welch eine Überraschung.

Cabbages & Condoms.

Cabbages & Condoms.

Only Condoms.

Only Condoms.

Dachterrasse im 32. Stock des Sofitel

Herrlich! Balkon-Bar im 32. Stock des Sofitel.

Eine weitere Krönung des Tages gönnten wir uns zum Abschluss auf der Balkon-Bar im 32. Stock des Sofitel. Bei einem traumhaften Blick über die Stadt genossen wir unseren ersten Absacker in diesem schönen Land. Viele weitere sollten noch folgen.

2. Tag, Montag, der 16.11.15. Nach einem reichhaltigen Frühstück, ob Thai, europäisch, indisch, chinesisch, süß und scharf, Fleisch oder Obst – für jeden Geschmack wurde etwas geboten – ging es um 09:00 Uhr los zur Stadtbesichtigung.

Zuerst führte uns unser Tour Guide Roy nach China Town, um dort bei einem Spaziergang durch den Blumenmarkt die exotischen Düfte zu genießen. Weiter ging es zum Grand Palace, dem alten Königspalast. Die vielen reich verzierte Tempel und Gebäude beindruckten uns alle sehr. Die nächste Station war Wat (Tempel) Po mit dem Liegenden Buddha. Wat Po bildet noch heute Menschen in der traditionellen Thai Massage aus.

Nach einem kurzen Fußweg kamen wir dann zur Tempelanlage mit dem Goldenen Buddha und 99 Stupas (Pagoden). Auch hier sind alle Gebäude prächtig verziert. Bevor es zurück zum Hotel ging durchkreuzten wir einige der vielen Kanäle (Klongs) Bangkoks mit einem Longboat. Obwohl es ab und zu regnete bereitete das unserem Spaß keinen Abbruch.

Im Königspalast.

Im Königspalast.

99 Pagoden.

99 Pagoden.

Um ca. 15:00 waren wir dann zurück im Hotel. Für das Abendessen war heute das Monsoon ausgewählt. Wie das Cabbages & Condoms nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt. Auch hier mundete die Thai-Küche.

Nach dem Frühstücksbuffet wurden wir am 3. Tag um 08:30 Uhr zum Nikanti Golf Club abgeholt. Da es in Bangkok wohl kaum eine Straße ohne Stau gibt, das gilt erst recht für die Sukhumvit, dauerte die Fahrt zum Golfplatz eben auch seine Zeit. In unseren super bequemen Mini-Vans war das jedoch kein Problem.

Der Nikanti Golfplatz wurde 2014 eröffnet und hat alles inklusive, was man sich nur vorstellen kann: Caddie und Cart sowieso, aber auch Getränke und Snacks auf und nach der Runde. Was für ein Luxus-Golferleben. Alle Gäste spielten zum ersten Mal Golf in Thailand. Daher war es für viele neu und ungewohnt mit Caddie zu spielen. Alle waren jedoch der Meinung, dass man sich gerne daran gewöhnen kann. Ob gut oder nicht so gut gespielt, Spaß hatten alle.

Regine , Martin und Gertrud.

Regine , Martin und Gertrud.

Elfriede, Doris und Jörg mit Caddies.

Elfriede, Doris und Jörg mit Caddies.

Thomas, Hans und Hortense mit Caddies.

Thomas, Hans und Hortense mit Caddies.

Anmerkung: Aus Datenschutzgründen werden in unseren öffentlich einsehbaren Reiseberichten ausschließlich Vornamen verwendet.

Abends ging ein Teil der Gruppe zum Shopping, andere besuchten erstmals eine der in Thailand sehr geschätzten Fußmassagen. Danach war klar, dass diese Ersttäter Wiederholungstäter werden würden.

Zum Essen gingen wir heute ganz individuell, jeder nach seinem Geschmack. „Die Massierten“ landeten beim Inder in einem der Rotlichtbezirke. Auch die indische Küche ist sehr schmackhaft.

Wer noch mochte, ging danach nochmals auf einen Schlummertrunk in den 32. Stock. Und wieder hat ein traumhaft schöner Tag ein Ende.

4. Tag. Heute stand der Thai Country Club auf dem Programm. Einer der renommiertesten und teuersten Golfplätze Thailands. Tiger Woods hatte dort 1997, 1 Jahr nach Eröffnung, die Honda Classics gewonnen. An der 10, einem Paar 4, hat Tiger mit dem Driver das Grün getroffen.

Exzellente Caddies begleiteten auch diese Runde. Wie überall in Thailand tun sie (beinahe) alles für ihre Spielerinnen und Spieler, außer Bälle aus dem Teich fischen. Wenn man möchte tee-en sie den Ball auf. Schlägerempfehlung, Ball finden, Pitchmarken ausbessern, Ball markieren und reinigen, Puttlinie lesen, Sonnenschirm halten – dies alles gehört zum Caddie-Standard-Service in Thailand.

Gute Laune im Thai Country Club.

Gute Laune im Thai Country Club.

Da wir spät gestartet waren und da fast alle am Abend zur Massage gehen wollten haben wir unser Abendessen bereits im Club eingenommen. Aus „Massage-Ersttätern“ wurden Wiederholungstäter und neue Ersttäter waren entstanden.

Donnerstag, 19. November, 5.Tag. Wir hatten genügend Zeit, um zu frühstücken und zu packen, denn der Transfer von Bangkok zu unserer nächsten Destination Hua Hin startete gemütlich um 11:00 Uhr. Die Fahrt wurde bei Halbzeit für eine kurze Pause unterbrochen, die die meisten zum Einkauf kleiner Snacks nutzten. Was für ein Zufall, trafen wir doch dort den Pro und ein paar Mitglieder von Elfriedes und meines Heimatclubs, die ebenfalls auf dem Weg nach Hua Hin waren. Wir sollten sie später auf dem Banyan nochmals treffen.

Nach ca. 3.5 Stunden kamen wir im 5 Sterne-Hotel Anantara Hua Hin Resort & Spa an. In einem Park gelegen verteilen sich die verschiedenen einstöckigen Gebäude unauffällig zwischen den Bäumen und Sträuchern. Wir waren alle im selben Gebäude untergebracht. Alle nutzten die freie Zeit bis zum Abendessen, um die wunderschöne Anlage kennen zu lernen – Park, Pool, Strand.

Im Park des Anantara.

Im Park des Anantara.

Wir hatten alle Hunger und so entschieden wir uns im Hotel zu bleiben, wo es an diesem Abend im Restaurant am Pool Thai Style BBQ gab – mhh! Nicht nur die Vielfalt an Speisen bot Abwechslung, sondern auch nette thailändische Musik- und Tanzeinlagen. Dann war es zwar recht früh zu Bett zu gehen, aber wir alle schienen den Schlaf zu brauchen.

Thai Köstlichkeiten .

Thai Köstlichkeiten .

6. Tag. Nach einem wunderbaren Frühstück im Restaurant am Pool ging es kurz vor 10:00 Uhr zum Imperial Lake View Resort & Golf Club.

Heute hatte ich mir für die Truppe etwas Abwechslung einfallen lassen – es gab ein kleines Turnier Bingo-Bango-Bongo (BBB). Diese Form eines Spaßturniers hat den Vorteil, dass das Handicap keine Rolle spielt. Je Loch gilt es 3 Punkte zu vergeben: 1. wer als erstes auf dem Grün ist, 2. wer am dichtesten an der Fahne liegt, wenn alle auf dem Grün sind und 3. wer als erstes einlocht.

Diese Spielform bringt viel Spaß und manchmal ist die Taktik wichtiger, als der eigentliche Golf-Score. Mit 23 BBB-Punkten war die Frauen-Power erfolgreich. Elfriede holte sich den nicht im Programm vorgesehen Preis von einem Päckchen golffriends Vice Bällen. Wir wollen die Gäste ja nicht mit Übergepäck überfordern. Vor alle nicht in einem Land, wo es so viel Einkaufsmöglichkeiten gibt.

Bereit zum Spiel.

Bereit zum Spiel.

Rechts die spätere Siegerin Elfriede

Rechts die spätere Siegerin Elfriede.

Nach unserer Rückkehr zum Hotel fuhren wir nach Downtown Hua Hin. Bereits um 17:00 Uhr herrscht hier das volle Leben. Mit jeder weiteren Stunde werden die Straßen und Gassen voller. Vom Clock Tower ging es in Richtung Meer. Die vielen Stände mit Kleidung und Souvenirs unterbrachen das Fortkommen zum Abendessen doch erheblich. Letztendlich konnten wir uns für ein Lokal entscheiden und es gab je nach Geschmackswunsch Thai Küche oder Steaks.

Wohl gesättigt schlenderten wir noch durch die Gassen von Hua Hin zum Nachtmarkt. Hier war wieder das pralle Leben. Und Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten gab es zuhauf. Elektronik, Kleidung, Souvenirs, usw..

Die ersten Eindrücke von Hua Hin waren überwältigend. Ohne Schlummertrunk geht aber praktisch kein Tag zu Ende. Also war der Treffpunkt nach der Rückkehr ins Hotel die Terrasse an der Bar. Bei guter Life-Musikbegleitung gab es noch einige Drinks, bevor dann alle glücklich und zufrieden in ihre Zimmer gingen.

Ohne Absacker geht es nicht ins Bett.

Ohne Absacker geht es nicht ins Bett.

7. Tag, Halbzeit! Heute war der Tag zur freien Verfügung – kein Golf. Doch die Auswahl war sehr groß: Relaxen am Strand oder am Pool, Bummeln, Shoppen im Ort, usw.. Drei Gäste hatten sich für eine private Sightseeing Tour entschieden. Darunter auch das heutige Geburtstagskind Hans. Beim Frühstück hatte er leider seinen Geburtstagstisch verpasst, aber als er von der Exkursion zurück kam war das Zimmer dekoriert, u.a. mit einem „Happy Birthday“ aus Blüten auf dem Bett. Das war die erste Überraschung.

Die meisten anderen Gäste gingen mit mir zum Fresh Market in Hua Hin, wo man alles frisch zum Kochen einkaufen kann. Das Geruchserlebnis war sehr abwechslungsreich, aber meistens sehr angenehm. Nach dem Frischmarkt ging es zum berühmten Bahnhof mit dem separaten Gebäude für die Königsfamilie.

Nachdem wir doch eine Strecke in der Hitze zurückgelegt hatten kam eine Fußmassage gerade recht. Von meinen früheren Reisen kannte ich einen zentral gelegenen Massagesalon, der mit der Qualität der Masseurinnen punktet. Entspannt gab es dann noch Mittagessen, u.a. eine der tollen Suppenspezialitäten Tom Kha Gai.

Alles frisch!

Alles frisch!

Der berühmte Bahnhof.

Der berühmte Bahnhof.

Sabai sabai – Wohlfühlen bei einer Fußmassage.

Sabai sabai – Wohlfühlen bei einer Fußmassage.

Zurück im Hotel war weitere Entspannung am Strand und am Pool angesagt. Wir hatten uns am Abend für das Barbecue im Hotel entschieden. Der Tisch war Richtung Strand ausgerichtet und mit einem Blumenarrangement für Hans dekoriert. Wir empfingen ihn mit einem Ständchen und später gab es noch ein „Happy Birthday“ durch eine kleine Band und das Personal, gefolgt von einer Geburtstagstorte. On top durfte ich im Namen von golffriends einen Gutschein über ein MaßHemd überreichen – Hans hat den Tag sehr genossen.

Ständchen und Torte für Hans.

Ständchen und Torte für Hans.

Sonntag, 22.11., 8. Tag. Heute hatten wir Abschlagzeiten auf der phantastischen Anlage des Black Mountain Golf Club, Heimat von Thongchai Jaidee, dem derzeit wohl berühmtesten Golfer aus Thailand.

Es ist eine großartige Golfanlage. Top gepflegt, wie übrigens bisher alle Plätze, die wir gespielt haben. Breite Fairways, aber auch Wasser an 13 Bahnen. Wie üblich hatten wir viel Spaß, nicht nur innerhalb unserer Gruppe, sondern auch mit unseren Caddies. Wer mit den Caddies, die in Black Mountain wieder sehr gut ausgebildet sind, keinen Blödsinn macht, der versäumt etwas im Land des Lächelns.

Black Mountain.

Black Mountain.

Traditionell gab es nach dem Duschen köstliche Thai Spezialitäten, bevor es zum Hotel zurückging. Eine dreiviertel Stunde später brachte uns ein Mini-Bus schon wieder nach Downtown. Shopping und Entspannen war angesagt.

Ein Restaurant zum Abendessen war bei der großen Auswahl in Hua Hin schnell gefunden. Die Thai-Küche war inzwischen Standard für alle. Wer kann diesen Köstlichkeiten auch widerstehen. Heute einmal früh zurück ins Hotel. Dem Taxifahrer „Anantala“ gesagt – sie tun sich halt schwer mit dem „R“ – und schon waren wir da. Für manche gab es dann noch einen Absacker an der Bar im Freien („Elfliede, Lenate, Legine und Tlude gingen mit Jölg und Maltin in die Bal“). Und schon wieder war ein großartiger Tag in Thailand zu Ende gegangen. Die Zeit verging wie im Flug – viel zu schnell!

9. Tag. Bis die Golfplätze Black Mountain und Banyan bespielbar waren, war der Springfield Royal Country Club die Nummer 1 in Hua Hin. Ein klassischer Jack Nicklaus-Platz. Wunderbar in die Landschaft integriert. Herausfordernd, aber auch für höhere Handicaps mit Freude zu spielen. Wir hatten, wie üblich wieder Sommertemperaturen von 30°C, aber da wir alle mit Carts fuhren, war die Hitze kein Problem. Auch die Caddies kümmerten sich um alle. Nach der Runde noch ein kleiner Thai-Snack und dann ging es zurück ins Hotel.

Eine tolle Truppe!

Eine tolle Truppe!

Familientreffen – Mutter und Tochter 2 Flights hintereinander.

Familientreffen – Mutter und Tochter 2 Flights hintereinander.

Für den Abend hatten wir ein bekanntes Fischrestaurant gebucht, wo wir auf einer großen Terrasse über dem Wasser Köstlichkeiten aus dem Meer genießen konnten. Thailand, auch ein Land für Augen und Gaumen. Ein Taxi brachte uns später zurück zum Hotel, wo wir bei einem Schlummertrunk den Tag nochmals Revue passieren lassen konnten.

10. Tag, Dienstag, 24.11.15. Heute war der Banyan Golf Club angesagt, die Nummer 1 oder 2 in Hua Hin, je nach Geschmack. Ich denke aber, dass jeder Geschmack sehr zufrieden gestellt wurde mit diesem Sahnestückchen an Golfplatz. In die tolle Landschaft einer ehemaligen Ananas-Plantage wurde ein Golfplatz erster Güte gebaut. Top gepflegt, wie alle Plätze, die wir spielten. Coole, gut ausgebildete Caddies halfen uns wieder Spaß an einem guten Spiel zu haben. Golferherz, was willst Du mehr.

Martin neben dem Fairway, das Clubhaus im Hintergrund.

Martin neben dem Fairway, das Clubhaus im Hintergrund.

Trude, gut beschirmt.

Trude, gut beschirmt.

Leider hatten wir an diesem Tag einen, bzw. zwei Ausfälle, da Hans seit gestern Abend Magenprobleme hatte. Ich vermute einmal, dass nur er etwas Falsches beim Essen erwischt hatte, denn alle anderen hatten glücklicherweise keine Probleme.

Da alle den Abend mit Packen verplant hatten, gab es im Clubhaus unsere inzwischen sehr geschätzten Thai-Leckereien, wie Pad Thai oder Nudelsuppe. Zurück im Hotel verlief sich alles und jeder gestaltete den Abend nach seiner eigenen Facon.

Mittwoch, 25.11.15, 11. Tag. Heute mussten wir vom abwechslungsreichen Hua Hin Abschied nehmen. Um 7:00 warteten die beiden Busse – einer für das Gepäck und der luxuriösere für uns – auf die Fahrt in nördlicher Richtung. Das Dheva Mantra Resort & Spa in Kanchanaburi am Kwai Fluss war das nächste Ziel. Aber zuvor gab es noch vieles Neues zu sehen und zu erleben.

Unser Fahrer Puk konnte sehr gut Deutsch, da SEIN Vater Deutscher ist und er selbst insgesamt 5 Jahre in Deutschland gelebt hatte. Nach ca. 3 Stunden erreichten wir das Thai Burma Railway Research Center und den WW2 Kanchanaburi War Cemetery in Kanchanaburi. Das eine ist sehr gepflegter Soldatenfriedhof für die Gefallenen des 2. Weltkriegs. Erschreckend war im Museum zu sehen, unter welchen Bedingungen die Kriegsgefangenen ihre Arbeit verrichten mussten.

Gleich darauf kamen wir zum Bahnhof an der berühmten Brücke am Kwai, um ein paar Fotos zu schießen, um dann in den Zug nach Tham Krasae zu steigen. Eineinhalb Stunden sollte die Fahrt im fensterlosen Waggon gehen. Alle möglichen Artikel wurden von Verkäuferinnen im Zug angeboten – Caps, T-Shirts, Obst, Getränke und vieles mehr. Wir bekamen auch Mund und Nasenschutz, da das Gleisbett neu gerichtet war und dadurch sehr viel Staub durch die Fensteröffnungen kam. Es ging durch eine hügelige Landschaft, vorbei an Plantagen von Bananen, Maniok, Kautschuk, Reis, etc..

An der berühmten Brücke über den Kwai.

An der berühmten Brücke über den Kwai.

Im Zug zum Hellfire Pass.

Im Zug zum Hellfire Pass.

Mit Spaß beim Abenteuer.

Mit Spaß beim Abenteuer.

An unserer Endstation genossen wir ein Buffet-Mittagessen in einem Restaurant direkt über dem Fluss. Wie immer – lecker. Nach dem Essen konnten wir noch etwas die Beine vertreten und Fotos von und auf der berühmten Wooden Truss Bridge machen und eine Tropfsteinhöhle mit Buddha und Altar besuchen. Mit dem Van ging es weiter zum Hellfire Pass. Ein kleines Museum erzählte Hintergründe zum Geschehen damals im 2. Weltkrieg. Zum eigentlichen Hellfire Pass mussten wir in der Schwüle des Dschungels viele Stufen bergauf und bergab gehen – es war ein Erlebnis! Zurück zum Wagen war es dann deutlich bequemer.

Treppauf - Treppab.

Treppauf – Treppab.

Dann folgte die Fahrt direkt zum Hotel nach Kanchanaburi. Etwas müde, waren alle froh sich am Pool oder bei einer Massage entspannen zu können. Der Pool liegt schön in einem Garten, eingesäumt von den Hotelgebäuden und dem River Kwai.

Wir hatten die Reise so geplant, dass heute einer der größten Feiertage in Thailand war – Loy Kratong, das Lichterfest – und unsere Gäste ein weiteres Highlight erleben durften. Loy Kratong wird immer um diese Jahreszeit bei Vollmond gefeiert. Traditionell werden mit Blüten, Duftstäbchen und Kerzen geschmückte kleine „Boote“ (Kratongs) auf irgendein Gewässer gesetzt und treiben gelassen. Außerdem werden Leuchtballons in den Nachthimmel steigen gelassen. Da ich vorher mit dem Hotelmanager gesprochen und wir das Loy Kratong Buffet auf der Reis Barke, einem der Restaurants des Ressorts gebucht hatten, kamen alle in den Genuss beide Aktivitäten ausprobieren zu können. Wir hatten viel Spaß.

… und wieder einmal lecker Essen.

… und wieder einmal lecker Essen.

Elfriede lässt einen Lampion steigen.

Elfriede lässt einen Lampion steigen.

Um 22:00 Uhr war dann aber doch Schicht, da die Abfahrt morgen Früh bereits um 9:15 Uhr geplant war. Ein weiterer ereignisreicher Tag ging zu Ende.

Donnerstag, 26.11., 12. Tag. Heute war unser erster Golftag in Kanchanaburi. Gebucht war im 27-Loch Club Nichigo Golf Resort & Country Club. Wir hatten wieder Caddies und Carts.

Landschaftlich ist diese Anlage ein Traum – Seen übersät mit Lotos und Seerosen, bunte Büsche und Sträucher und ein alter Baumbestand. Die Fairways waren gut, der Rest der Anlage, inkl. Clubhaus könnte eine Erneuerung aber gut vertragen. Gegolft wurde aber trotzdem mit viel Spaß.

Caddies im Nichigo Resort.

Caddies im Nichigo Resort.

Zurück ins Hotel ging es dann nach einem kurzen Drink, damit noch ausreichend Zeit für eine kleine Party im Wasser an der Poolbar blieb, bis es dann auf meine Empfehlung hin in das gebuchte Restaurant Keeree Tara ging. Dieses liegt terrassenförmig angelegt am Kwai, gleich neben der berühmten Brücke. Es gab wieder einmal ausgezeichnete Fischspezialitäten zu sensationellen Preisen.

Essen (was sonst) am Fluss.

Essen (was sonst) am Fluss.

Die große Überraschung kam dann kurz nachdem wir mit dem köstlichen Essen fertig waren. Eine Stunde Light-Show an, auf und um die Brücke am Kwai begeisterte alle!

Eine tolle Light Show an der Brücke.

Eine tolle Light Show an der Brücke.

Auch ich wurde sehr überrascht. Denn von meinen Gästen erhielt ich eine ganz liebe Dankeschön-Einladung zum Essen. Vielen Dank – das hat mich wirklich sehr gefreut!

Freitag, 27.11.15, 13. Tag. Zweiter Golftag in Kanchanaburi. Nach erneut ausgiebigem Frühstück fuhren wir ca. 45 Minuten zum ziemlich neuen Golfplatz Grand Prix, den ich selbst auch noch nicht kannte.

In einer wunderschönen Hügellandschaft gelegen trafen wir auf einen Golfplatz der Spitzenklasse. Beinahe natürlich in die Hügel und großen Seeflächen integriert und mit vielen Bunkern gespickt, war der Platz zum einen herausfordernd, aber zum anderen auch phantastisch schön. Nur die Caddies werden noch einige Zeit benötigen, um den Standard anderer Thai-Golfplätze zu erreichen.

Auch die Männer waren gut betreut.

Auch die Männer waren gut betreut.

Am Abend war dann das Fare-well Dinner angesagt. Es war mir eine Freude im Namen von golffriends zum 4-Gänge Menu einzuladen. Der Küchenchef hatte ein tolles Menu gezaubert, von dem alle begeistert waren. Und dann galt es die offiziellen Abschiedsworte zu sagen, wenn auch der nächste Tag noch zu großen Teilen gemeinsam verbracht werden sollte. Und nochmals überraschten mich meine Gäste mit einem Abschiedsgeschenk. Noch wichtiger war mir jedoch die vielfältige Meinung, dass dies nicht die letzte Reise mit golffriends gewesen sein sollte.

Unser letzter gemeinsamer Abend.

Unser letzter gemeinsamer Abend.

Samstag, 28.11.15, 14. letzter und Heimreisetag. An diesem Tag hatten wir das zweite Geburtstagskind auf unserer Tour. Doris durfte feiern und wurde gefeiert. Als sie zum Frühstück kam waren bereits alle da und empfingen sie mit einem kleinen Ständchen. Kurz darauf kam noch das Restaurantpersonal mit einer Geburtstagstorte und sang ebenfalls Happy Birthday. Von golffriends gab es als Geburtstagsgeschenk einen Gutschein für eine Maßbluse. So konnte der Tag beginnen.

Happy Birthday Doris.

Happy Birthday Doris.

Der restliche Vormittag wurde am Pool, bei einer Massage oder bei einem Spaziergang in der Hotelanlage verbracht. Vor der Fahrt zum Flughafen gab Doris auf der schönen Terrasse noch einen Geburtstagsumtrunk aus.

Doris lebe hoch.

Doris lebe hoch.

Auf der Fahrt zu Flughafen konnte man den Eindruck gewinnen, dass der oder die eine oder andere über einen Streik der Lufthansa nicht traurig gewesen wäre.

Mein Abschied von der Gruppe musste dann allerdings leider sehr abrupt ausfallen, da wir durch die vielen Staus auf der Fahrt sehr knapp für meinen eigenen Flug dran waren. Aber für alle Gäste war die verspätete Ankunft kein Problem, denn deren Flug war erst einige Zeit später. Ich konnte aber meinen Flieger letztendlich auch noch erreichen – alles gut!

Damit ist diese Reisegeschichte auch schon zu Ende. Ich hatte den Eindruck und wünsche es sehr, dass diese Reise ins Golfland des Lächelns für alle eine bleibende Erinnerung sein wird. Auf jeden Fall kann ich mich an kaum eine Reise erinnern, bei der so viel gelacht wurde.

Auf die nächsten Reise mit Euch freut sich

Euer Thomas

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4 Kommentare

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  1. Ghalimnu

    Die Bilder von der Reise haben mir sehr gut gefallen und auch der Text ist super geschrieben. Weiter so! Den Gutschein für das Masshemd hätte ich auch gerne angenommen, hehe =)

  2. Regine

    Lieber Thomas,
    danke für den tollen Bericht und Deine super Reiseleitung. Wir hatten eine wunderschöne Reise mit tollen Plätzen. Nur der Verkehr in Bangkok war sehr stressig. Deine Kenntnis des Landes war sehr wertvoll und hilfreich. Wir waren ein tolle Gruppe und haben viel Spaß miteinander gehabt. Dies war meine 3. Reise mit golffriends nach Südafrika und Mauritius beide Male mit Thomas als Reiseleiter, und ich werde immer wieder gerne mit golffriends fahren.

  3. Hans

    Hallo Thomas, ganz in Kürze:
    danke für deinen herzlichen Bericht. Er trifft den Nagel auf den Kopf. Für Hortense und mich hat diese Golfreise alle Erwartungen (über)erfüllt. Destination, Unterbringung, Golfplätze, Reiseleiter und Gruppe. Herzlichen Dank an Alle. Aufmerksam, offen, sportlich – es passte alles. Sawasdee und kap koon krap an Alle.
    Bei der nächsten Planung. Weniger Fahrten aus Bangkok zu den Plätzen. Es waren zwei sehr Schöne. Aber die An- und Rückfahrt dauert in Bangkok zu lange. War für uns nicht schlimm. Es war ja alles neu. Die beiden Plätze kann man aber vielleicht auch von den anderen Standorten anfahren, ohne durch die Stadt zu „stop and go“-en.
    Eventuell Bangkok, Kanchanaburi, Hua Hin als Ausklang.
    By the way: Kanchanaburi, hellfire-pass, Railway am Quai – Fazination pur.
    Danke. Wir freuen uns auf die nächste Tour. H+H

  4. Elfriede

    Hallo Thomas,

    Nochmals danke für Deine super tolle Reise die wunderbar harmonisch und viele tolle Golfplätze , sowie andere Höhepunkte hatte und du immer auf das Wohl deiner Golfer bedacht warst.

    War toll und würde mich freuen wenn wir mal wieder zusammen etwas unternehmen könnten. Ich bin bestimmt dabei und wünsche noch eine schöne und besinnliche Adventszeit.

    Danke

    Liebe Grüsse
    Elfriede

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