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Nov 30

Reisebericht: Vietnam & Kambodscha November 2017

Saigon empfing uns mit bedecktem Himmel und Nieselregen. Aber es waren über 25°C, wie durchgängig auf der gesamten Reise. Zu unserer Stadtbesichtigung mit Besuch des Literaturtempels (Lehren des Konfuzius), des Wasserpuppentheaters und eines Tempels auf einer kleinen Insel in einem der Seen Hanois, sowie anschließendem Bummel durch die engen Gassen der Altstadt wurde das Wetter immer besser. Unser Guide Tuyen erklärte alles bestens in Deutsch. So erhielten wir die ersten Eindrücke von Land und Leuten.

Wir waren mitten im Feiertrubel – Hunderte Studenten feierten ihre Abschlüsse

Ländliche Szenen im Wasserpuppentheater

Anschließend hatten wir das Welcome Dinner mit 8 verschiedenen lokalen Köstlichkeiten. Einhellige Meinung: es schmeckt ausgezeichnet. Schon der Weg zum Clubhaus des King’s Island GC am nächsten Morgen war ungewöhnlich und spektakulär. Wir wurden von Caddies begrüßt, die uns unter Sonnenschirmen behütet vom Bus zu einem kleinen Motorboot begleiteten und auch die Bags verluden. Nach 5 Minuten kamen wir auf der Insel an, wo andere Caddies die Bags übernahmen und auch für die 18 Loch ihren exzellenten Service boten.

Ungewöhnlicher Weg zum Klubhaus

Wir spielten den Lakes Kurs, bei dem an 13 Bahnen Wasser ins Spiel kommt. Der Platz war in einem ausgezeichneten Zustand und es war ein gelungener Auftakt der golferischen Seite unserer Reise.

King’s Island GC

Viel Wasser verschlang so manchen Ball

Am Dienstag ging es durch das Red River Delta zur Halong Bay. Auf der Emeraude startete unsere kleine Kreuzfahrt zwischen den bizarren Felsen der Bucht.

Halong Bay

Blick auf die Emeraude vom Tender aus bei der Rückkehr vom Höhlenbesuch

Auf der Fahrt mit Übernachtung an Board besuchten wir die Sung Sot Grotte und eine kleine Insel mit Badestrand, den Karin und Peter prompt für ein Bad nutzten. Am nächsten Morgen dann der Besuch einer Perlenfarm. An Bord gab es Lunch, Nachmittagskaffee, Abendbuffet, Frühkaffee zum Tai Chi und ein großes Frühstücksbuffet.

Sung Sot Höhle

Vor dem Abendessen konnten wir lernen und ausprobieren, wie Frühlingsrollen gemacht werden und nach dem Essen hatten wir Spaß dabei, uns im Tintenfischangeln zu versuchen. Leider erfolglos. Am folgenden Mittag nutzen wir die Zeit bis zum Flug nach Da Nang sinnvoll auf einer 9-Loch Runde auf dem Chi Linh Golfplatz. Auch dieser Platz hatte ein fantastisches Layout und war in einem Top Zustand. Er machte allen trotz (warmen) Nieselregens enormen Spaß.

Chi Linh Golfplatz – sehr hügelig, aber mit Cart kein Problem

Der anschließende Flug nach Da Nang war kurz und wir kamen pünktlich im Furama Resort an. Sehr große Zimmer, exklusive Ausstattung, exzellenter Service, schönes Pool und breiter, weißer Sandstrand – ein traumhafter Ort, um die nächsten 5 Tage zu genießen.

Furama Resort – ein Ort der Entspannung

Die erste Runde Golf in Da Nang führte uns zum Montgomerie GC. Ganz im Stile von Collin trugen die Caddies karierte Hosen. Auch dieser Golfplatz war in einem tollen Zustand. Er ist nicht einfach zu spielen wegen der langen Bahnen und der sehr ondulierten Grüns.

Montgomerie GC – klassisches Design

Kultur war angesagt bei einer Tour zur Stadt Hoi An. Die mehrere hundert Jahre alte Altstadt ist ein UNESCO Weltkulturerbe. Wir spazierten durch die alten Gassen und besuchten zuerst eine kleine Fabrik, in der uns die Herstellung von Seidenprodukten gezeigt wurde. Unser Guide Son erklärte uns kompetent die Geschichte der Stadt. Zur allgemeinen positiven Überraschung sahen wir keine Spuren des Hochwassers, das eineinhalb Wochen vorher Teile der Altstadt beinahe 4 Meter unter Wasser gesetzt hatte.

Die Japanische Brücke in Hoi An, Teil des UNESCO Weltkulturerbes

Am Sonntag spielten wir den Laguna GC, ein Nick Faldo Design. Lange, aber breite Bahnen, endlos viele, teilweise hohe und sehr großflächige Bunker und Waste Areas sind die besonderen Herausforderungen. Und auch dieser Platz ist super gepflegt und hat hervorragend ausgebildete Caddies.

Sehr abwechslungsreiche Golfbahnen im Laguna GC

Der Weg von Da Nang nach Hue führte uns über den Wolkenpass, der seinem Namen alle Ehre machte. In Hue angekommen besichtigten wir zuerst die alten Königsgräber, bevor wir nach einem leckeren vietnamesischen Lunchmenü die Zitadelle mit ihren diversen Sehenswürdigkeiten erreichten. Leider hat es den ganzen Tag, teilweise sehr heftig, geregnet. Wir waren dann froh im Hotel Imperial Hue uns „trockenlegen“ zu können. Toll, dass alle so viel Kulturgeschichte bei diesen Bedingungen mitmachten.

Hotel Imperial in Hue

Am nächsten Morgen ging es mit dem Flugzeug zu unserer nächsten Destination Saigon, wo wir uns im Le Meridien Hotel einquartierten. Das Hotel besticht durch sehr modernes Design. Ein Highlight war ferner die Pool-Terrasse, die im 9. Stock aus der Hauswand heraus auf die Straße ragte.

Blick von unten auf die Pool-Terrasse

Alle entschieden sich für ein gemeinsames Abendessen im tollen Mandarin Restaurant um die Ecke, mit vorzüglicher Küche. Dies sollte noch nicht Das Ende dieses Tages sein. Hans ließ es sich nicht nehmen seinen Geburtstag in der Hotelbar zu feiern. Mit einem Ständchen bedankten wir uns bei ihm.

Auch der Song Be GC (27 Loch), ca. 20 Kilometer außerhalb von Saigon gelegen, war mit den Plätzen Dessert und Palm wieder ein abwechslungsreiches Golferlebnis für uns.

Song Be Dessert, wie man sehen kann

Bevor es nach Kambodscha ging erlebten wir einige Attraktionen Saigons bei einer Citytour, die unser Guide Kim charmant und unterhaltsam erklärte. Auf dem Programm stand die alte Hauptpost, ein Bauwerk des berühmten Architekten Gustave Eiffel, die Kathedrale Notre Dame, das War Museum und der alte Präsidentenpalast.

Auch der anschließende Flug nach Siem Reap in Kambodscha verlief reibungslos und wir kamen in kurzer Zeit im Sofitel Phokeethra an. Das letzte Hotel unserer Reise ist ebenfalls eine tolle Anlage. Alle hatten Hunger und wir folgten der Empfehlung unseres neuen Guides Chantha. Alle ließen sich traumhafte 5 Gänge vorzüglicher kambodschanischer Küche in einem kleinen Lokal in der Nähe des Hotels schmecken.

Unsere ersten Erfahrungen mit Golf in Kambodscha erlebten wir im Booyoung GC, der nur 20 Minuten Fahrt vom Hotel entfernt war. Dieser Platz stand in nichts den Plätzen in Vietnam nach. Auch die Caddies boten den ausgezeichneten und inzwischen gewohnten Service. Nach dem Duschen und Mittagessen startete der erste Teil des Besuchs der Tempelanlagen rund um Siem Reap, dem berühmten Angkor Wat. Eine sehr beeindruckende Erfahrung.

Der berühmte Angkor Wat

Am zweite Kulturtag in Siem Reap stand der Besuch von drei weiteren Tempelanlagen auf dem Programm: der Tempel von Angkor Thom, der Ta Prohm und der Ta Keo, unterbrochen von einer Mittagspause mit sehr guten kambodschanischen Spezialitäten.

Ein letztes Highlight in Sachen Golf war der Angkor GC bei Siem Reap, wieder ein Nick Faldo Design. Wasser und unendlich erscheinende Bunker begleiteten jede Bahn.

Wasser und Bunker soweit das Auge reicht – Angkor GC

Die Länge von 6666 Yards von blau bedeuteten eine weitere Herausforderung. Aber auch dieser Platz war in Top-Zustand und auch die Caddies boten einen herausragenden Service. Nach der Runde erhielten wir alle als Abschiedsgeschenk eine silbrige Elefanten-Schmuckdose. Welch nette Überraschung! Am Abend galt es beim Farewell Dinner im Chanrey Tree Restaurant Abschied zu nehmen. Unser Guide Chantha hatte uns aber motiviert, vorher noch einen der berühmten Singapore Sling Cocktails im Raffles Hotel einzunehmen, zu dem ich als Dankeschön an die Gruppe eingeladen habe.

Im Chanrey Tree genossen wir ein letztes Mal die vorzügliche Khmer Küche, die anders als z.B. die Thai Küche nicht so scharf ist. Peter ließ es sich nicht nehmen noch sein Birdie des Tages in der Hotelbar zu feiern und Hans sah ebenfalls einen Grund noch eine Runde auszugeben.

Es waren zwei sehr erlebnisreiche Wochen mit viel Kultur, aber auch mit traumhaftem Golf. Für manche der tollen Programmpunkte hätte man sich gerne mehr Zeit gewünscht, aber beim Golfen wollten wir natürlich auf keinen Fall Abstriche machen.

Vielen Dank für die schöne gemeinsame Zeit. Auf die nächsten Reise mit Euch freut sich

Euer Tourguide Thomas

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1 Kommentar

  1. Hans Lehnen

    Danke Thomas, für den zutreffenden Bericht. Wir haben, neben den schönen Plätzen, viel von den unterschiedlichen Kulturen, Lebensweisen und Lebensumständen kennenlernen dürfen. Die landeskundigen Begleiter konnten vieles näher bringen. Die Truppe, herzlichen Dank, war liebenswert. Wir haben uns immer wohl gefühlt. Die Hotels waren, wie bei euch eigentlich immer üblich, gut ausgewählt und gelegen. Dank speziell an Dich für die einfühlsame Begleitung. Hatte uns schon in Thailand gefallen.

    Hat Appetit auf mehr gemacht.

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